Evangelium "heute"

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Walter J. ChantrySollten wir den Ton, Stil und Inhalt der Verkündigung verändern? Walter J. Chantry zeigt anhand des Gesprächs zwischen Jesus und dem reichen Jüngling, was evangelistische Verkündigung beinhaltet und dass sie sich an das Vorbild Jesu anlehnen muss.
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Authentisch oder angepasst? Walter J. Chantry zeigt anhand des Gesprächs zwischen Jesus und dem reichen Jüngling, was evangelistische Verkündigung beinhaltet. Er weist darauf hin, dass Jesus diesen aufrichtig suchenden jungen Mann sehr direkt und persönlich mit dem Gesetz Gottes und den Anforderungen der Nachfolge konfrontiert, so dass er das Evangelium in all seinen Konsequenzen erkennt. Erst dann lädt Jesus ihn ein: "Folge mir nach!"Ist diese Verkündigung heute noch zeitgemäß? Sollten wir den Ton, Stil und Inhalt verändern?Walter J. Chantry ist der festen Überzeugung, dass sich die evangelistische Verkündigung des Evangeliums an das Vorbild Jesu anlehnen muss.Ein Buch nicht nur für Pastoren und Evangelisten, sondern für alle Christen."Dies ist ein zutiefst aufwühlendes Buch."Professor Mike Parsons, Oxford Universität
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Datenblatt

Art
Taschenbuch
Seiten
84
Maße
11,0x18,0cm
ISBN
978-3-935188-23-4

Reviews

Grade 

05.06.2020

Authentisch oder angepasst?

Verkünden wir heute noch die frohe Botschaft, die Menschen von der Gottesferne hin zu Gott führt? Wie muss evangelistische Verkündigung aussehen, damit das Herz des Menschen durch Gottes Geist angesprochen wird? Walter Chantry nimmt in „Evangelium ‚heute‘“ den Leser mit in den Dialog zwischen Jesus und dem reichen Jüngling und zeigt auf, was evangelistische Verkündigung heute beinhalten muss.
„Die Unterschiede zwischen vielen evangelistischen Predigten von heute und der Verkündigung Jesu sind nicht geringfügig, sondern gravierend“, so Chantry. Als Hauptfehler identifiziert er nicht die Art und Weise, sondern den Kern der Evangeliumsverkündigung.
Zunächst blickt der Autor darauf, was denn genau falsch ist. Dabei betont er lobenswert die evangelistischen Bemühungen, zeigt aber danach auf, dass bei der „aufrichtigen Suche nach der Kraft Gottes“ die evangelikalen Verkündiger einige Fehler begangen haben. Ihm zufolge wird die Einheit zur Weltevangelisation und die Tradition der Evangelisation über alles gestellt, sodass ein kritisches Fragen nach dem Inhalt des Evangeliums ausgeblendet wird. „Wir haben eine Art und Weise evangelistischer Verkündigung übernommen, die unbiblisch ist“ (S. 8). Anschließend blickt Chantry auf Aspekte, die die Evangeliumsverkündigung prägen sollten, als da wären:
• Das Wesen Gottes
• Das Gesetz Gottes
• Die Notwendigkeit der Buße
• Den Glauben an den Sohn Gottes
• Heilsgewissheit
• Abhängigkeit von Gott
Die einzelnen Kapitel thematisieren ausgehend von Matthäus 10, 17-27 Grundlinien in der Verkündigung der frohen Botschaft. Chantry scheut dabei nicht den Diskurs mit heutigen Methoden und Überzeugungen. Ihm geht es darum, dass jeder Gläubige zu prüfen hat, ob Methode, Tradition und Überzeugung dem entsprechen, was Jesus bei seiner Verkündigung in den Mittelpunkt stellte. „Fragen wir doch einmal, was in unseren theologischen Ausbildungsstätten zu diesem Thema gelehrt wird, was die evangelikale Literatur so lehrt und wie Jugendmissionswerke „zeitgenössische“ Techniken rechtfertigen“ (S. 85).
„Nicht alle folgen dem Trend, aber doch sehr viele. Nicht alle haben das Evangelium in gleichem Maße verkürzt, aber viele sind sehr weit weg von der Wahrheit“, äußert Chantry gegen Ende. Und so wird der aufrichtige Leser sich selbst kritisch hinterfragen und neu überdenken, ob er authentisch oder angepasst das Evangelium verkündigt. Hierzu helfen auch die Notizmöglichkeiten am Ende des Buches.
Insgesamt ermutigt das Buch dazu, sich neu mit dem Evangelium auseinanderzusetzen und den heutigen Trend kritisch zu betrachten.
Quelle: www.lesendglauben.de

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