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Seid heilig!

J.C. Ryle
Gesunde protestantische und evangelikale Lehre ist nutzlos, wenn sie nicht von einem heiligen Leben begleitet ist. Um diesem Trend entgegenzuwirken, ist eine Richtungsänderung durch eine völlige Wiederbelebung der biblischen Heiligkeit nötig.

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Details

Der Schlüssel zum erfüllten Leben

(Zuerst im englischen erschienen im Jahre 1879 und inzwischen in der 6. Auflage)

Der Autor J.C. Ryle ist schon zu seiner Zeit (1816-1900) zu der tiefen Überzeugung gekommen, dass praktische Heiligkeit und ganze Selbsthingabe an Gott von modernen Christen nicht mehr genügend gelebt werden. Das Thema persönlicher Gottesfurcht ist traurigerweise in den Hintergrund geraten. Der christliche Lebensstil ist auf vielen Gebieten auf einem niedrigen Niveau und die Wichtigkeit, Gottes Lehre durch unsere täglichen Gewohnheiten Ehre zu machen gerät in Vergessenheit.

Weltliche Menschen beklagen sich oft begründet, dass sogenannte "religiöse" Leute nicht so liebenswürdig und selbstlos und gutgelaunt sind wie andere, die kein Glaubensbekenntnis von sich geben. Gesunde protestantische und evangelikale Lehre ist nutzlos, wenn sie nicht von einem heiligen Leben begleitet ist. Sie ist mehr als nutzlos. Sie bewirkt Schaden . Sie wird von eifrigen und beobachtenden Weltmenschen als eine unrealistische und hohle Sache verachtet und bringt den Glauben in Misskredit.

Um diesem Trend entgegenzuwirken, ist eine Richtungsänderung durch eine völlige Wiederbelebung der biblischen Heiligkeit nötig.

Zusatzinformation

Art Hardcover
Maße 14,0x21,0cm
Seiten 464
ISBN 978-3-935188-31-9
Artikelnummer 863.831
Autor Ryle, J.C.
  • benito
    benito_juarez,
    03.03.15

    Bereits 1879 erschien die­ses Buch, wel­ches unsere Zeit mehr als nötig hat. Große Not herrscht über­all über das Thema Hei­li­gung, denn ent­we­der wird Hei­li­gung mit Recht­fer­ti­gung ver­mischt, so dass die Gläu­bi­gen in ihren Gewis­sen nie Ruhe fin­den, nie Freude an der Erret­tung, nie Sicher­heit in Chris­tus. Oder man schwelgt in trü­ge­ri­scher Selbst­si­cher­heit: Man bräuchte Jesus eben nur als Ret­ter anzu­neh­men, nicht aber als Herrn. Als Kin­der Got­tes würde uns Hei­li­gung genauso zuteil wer­den, wie die Rechtfertigung.

    Wie­derum an ande­ren Stel­len herrscht ein Miss­ver­ständ­nis dar­über, was Hei­li­gung denn wirk­lich dar­stellt, und statt auf ein tugend­sa­mes chris­tu­s­ähn­li­ches Leben, wer­den andere Schwer­punkte gelegt. Geschrie­ben als Ant­wort auf die ent­ste­hende Hei­li­gungs­be­we­gung Ende des 19. Jahr­hun­derts ist die­ses Werk eines der groß­ar­tigs­ten Bücher (neben der Bibel selbst­ver­ständ­lich), die ich je gele­sen habe. Der Autor gräbt tief, deckt sehr viele Berei­che des christ­li­chen Lebens ab, zeigt viel Ver­ständ­nis, ver­mei­det Pole­mik und bringt seine The­sen den­noch deut­lich auf den Punkt. Voll­kom­men gerecht­fer­tigt zählt J.I. Packer die­ses Buch zu den fünf für ihn bedeu­tends­ten.

    Der Autor geht die Sache äußerst sys­te­ma­tisch an. Das erste Kapi­tel behan­delt das Thema „Sünde“. Ein eben­falls heut­zu­tage ver­nach­läs­sig­tes Thema, vor allem bei der Verkündigung:

    Men­schen wer­den nie zu Jesus kom­men und bei Jesus blei­ben und für Jesus leben, wenn sie nicht wirk­lich wis­sen, warum sie kom­men sol­len und was ihre Not ist. Die, die der Geist zu Jesus zieht, sind sol­che, die der Geist von der Sünde über­zeugt hat. Ohne wirk­lich der Sünde über­führt wor­den zu sein, schei­nen Men­schen zu Jesus zu kom­men und ihm für eine Zeit zu fol­gen, doch sie fal­len bald ab und keh­ren zurück in die Welt. S.51

    Hei­li­gung ist von ele­men­ta­rer Wich­tig­keit für jeden, der geret­tet wer­den möchte:

    Nach der Bibel gibt es drei Dinge, die für jeden Men­schen, der sich Christ nennt, zu sei­nem Heil abso­lut not­wen­dig sind. Diese drei sind Recht­fer­ti­gung, Wie­der­ge­burt und Hei­li­gung. Alle drei tref­fen bei jedem Kind Got­tes zusam­men: Es ist wie­der­ge­bo­ren, gerecht­fer­tigt und gehei­ligt. S.57

    J.C. Ryle im Studierzimmer

    Was mir an die­sem Buch beson­ders gut gefällt, ist die voll­stän­dige Dar­stel­lung die­ses The­mas. Alle The­men die zum geist­li­chen Wachs­tum gehö­ren wer­den ange­spro­chen, so wie die Kos­ten, die ent­ste­hen, wenn man ein wah­rer Christ sein will, der Kampf des wah­ren Chris­ten­tums, das Wesen der Hei­lig­keit. Dabei, wie schon erwähnt, gelin­gen dem Autor tiefe Betrach­tun­gen all die­ser Themen.

    Die Abhand­lung des The­mas Heils­ge­wiss­heit ist abso­lut ermu­ti­gend für die Nach­folge. Ver­schie­dene Ein­wände und Pro­bleme wer­den bespro­chen. Die prak­ti­sche Anwen­dung kommt nie zu kurz. Sehr gut emp­finde ich, dass all diese The­men an drei prak­ti­schen Bei­spie­len aus­führ­lich illus­triert wer­den: Mose, Lot und Lots Frau (somit ein posi­ti­ves, ein war­nen­des und ein nega­ti­ves Bei­spiel). Lot sel­ber war gerecht (2.Petr 2,7,8), doch sein zögern­des Ver­hal­ten und sein Ver­zicht zur völ­li­gen Nach­folge hatte zahl­rei­che gra­vie­rende Fol­gen. Unter ande­rem war es ihm nicht gelun­gen, etwas Gutes unter den Bewoh­nern Sodoms zu bewir­ken, aber, noch tra­gi­scher, auch nie­man­dem aus sei­ner Ver­wandt­schaft konnte er zum Him­mel verhelfen.

    Es wird uns nicht gesagt, wie groß seine Fami­lie war. aber Fol­gen­des wis­sen wir: An dem Tag, als er aus Sodom her­aus­ge­ru­fen wurde, hat er eine Frau und min­des­tens zwei Töch­ter, wenn er nicht noch mehr Kin­der hatte. Doch ob Lots Fami­lie groß oder klein war —  eins denke ich, ist voll­kom­men klar: Unter ihnen gab es kei­nen, der Gott fürch­tete! Denn Lot ging hin­aus und redete mit den Män­nern, die seine Töch­ter hei­ra­ten soll­ten, und als er sie warnte, vor dem Gericht zu flie­hen, das über Sodom kom­men sollte, wird uns gesagt: „Es war ihnen lächer­lich“. Was sind das für schreck­li­che Worte! Es war so gut wie: „Wer küm­mert sich schon um das, was du sagst?“ So lange die Welt besteht, wird dies ein schmerz­li­cher Beweis der Ver­ach­tung sein, mit der ein Zöge­rer in Glau­bens­sa­chen betrach­tet wird.

    Groß­ar­tig ist auch das abschlie­ßende Kapi­tel, dass ein Lob­lied auf unse­ren Herrn Jesus Chris­tus ist. Ihm gebührt alle Ehre und aller Lob. 1. Korin­ther 1,30 lehrt uns:

    Von ihm kommt auch ihr her in Christo Jesu, wel­cher uns gemacht ist von Gott zur Weis­heit und zur Gerech­tig­keit und zur Hei­li­gung und zur Erlösung.

    Die Über­set­zung ist mei­nes Erach­tens her­vor­ra­gend gelun­gen. Wie gewohnt passt die­ses Buch von Größe, Aus­se­hen und Qua­li­tät zu den ande­ren Wer­ken des 3L-Verlags. Die­ses Buch ist somit Pflicht­lek­türe. Ich könnte es mir gut vor­stel­len, nach der Lese­runde zu Gott erken­nen, die­ses Buch hier gemein­sam im Blog zu lesen

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